49. Deutsche Jugend- und 40. Deutsche Juniorenmeisterschaften

Sichtlich zufrieden schauten Landesstützpunktleiter David Münch und Stützpunkttrainer Jens Ostrowsky auf das vergangene Wochenende zurück.

32-mal Edelmetall, dazu 21 weitere Top-Ten Platzierungen fischten die DHfK Schützlinge aus dem heimischen Pool in der Mainzer Straße. Erfolgreichste Medaillensammler waren diesmal Duncan Gaida und Aimee Joy Hecke, die sich mit 5- bzw. 4-mal Gold dekorieren durften. Hinzu kamen insgesamt fünf Silber- sowie eine Bronzemedaille. „Die beiden sind gerade in herausragender Form!“ resümierte Coach Ostrowsky. Kein Wunder also das sowohl Duncan als auch Aimee ein großes Ausrufezeichen hinter ihre Namen setzen konnten, ging es doch auch an diesem Wochenende um die so wichtigen Normzeiten für die VDST Nationalmannschaften.

Das Ausrufezeichen konnte sich auch Kurzstreckenspezialistin Sophie Niermann hinter den Namen schreiben. Mit zwei Normzeiten über 100m FS und 100m ST empfiehlt sich die junge DHfK Athletin nachdrücklich für die Nationalmannschaft.

Ebenso in Szene setzte sich Konstantin Keil, dem mit einem starken Finish auf 50m AP ein weiterer Coup seiner starken Saison gelang. „Für diese drei stehen die Chancen gut, unsere Farben bei dem diesjährigen Weltcup Finale in Phuket/Thailand zu repräsentieren!“ sagt LSP-Leiter Münch nicht ganz ohne Stolz.

„Ich denke wir sind ein gutes Team, auch wenn es hier und da mal etwas rau zugeht!“ schätzt Coach Ostrowsky die Zusammenarbeit ein. „Wir sind eben eine recht emotionale Gruppe.“ führt er weiter aus. Das bei dieser Emotionalität Freud und Leid sehr nahe beieinander liegen ließ sich auch am Wochenende erkennen. So kann es schonmal vorkommen das, während sich die einen noch im Freudentaumel über die Normzeit befinden, an anderer Stelle die Stoppuhren vor Wut durch die Luft fliegen oder Tränen der Enttäuschung getrocknet werden müssen. „Unsere Sportler sind alle noch recht jung, und wir haben alle noch viel zu lernen! Voneinander und Übereinander!“ erklären Trainer einstimmig einen Teil ihrer Arbeit. „Nichtsdestotrotz dürfen die Athleten nicht aufgeben, auch wenn der Knoten noch nicht geplatzt ist!“

„Aufgeben ist nicht drin!“ sagt Felix Wahlstadt, der eher hart mit seinem Wochenende ins Gericht geht. „Felix ist ein Kämpfer. Ein absoluter Trainingstyp. Leider will er im Wettkampf manchmal zu viel und vergisst dabei seine Stärken auszuspielen! Irgendwann wird er lernen, sich aufs Wesentliche zu konzentrieren und dann kann er sehr schnell schwimmen!“ bestätigt der Coach Felix´ Aussage.

Nicht aufgeben und schnell schwimmen, das ist auch das Motto für die nächsten 3 Wochen. „Dann geht es in Berlin bei den Deutschen Meisterschaften noch einmal um alles.“ Gibt David Münch einen kurzen Ausblick.

Coach Ostrowsky

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